ZVK und Volkswirtschaftliche Aspekte

Volkswirtschaftliche Auswirkung der hohen Beiträge zur ZVK

Durch die zusätzlichen Lohnkosten von bis zu 25%, werden die Preise für die Kunden extrem in die Höhe getrieben, weil diese zusätzlichen Kosten von den Kunden bezahlt werden müssen. Für viele Kunden ist dieser Punkt völlig unverständlich und deshalb beschweren sie sich über die hohen Preise oder nehmen lieber Unternehmer die, warum auch immer, die Preise ohne die Zusatzkosten kalkulieren und wahrscheinlich auch keine abführen. Dadurch verschaffen sich diese Betriebe einen erheblichen Marktvorteil. Dabei wissen viele Unternehmer gar nichts von der Existenz der Beitragspflicht zur ZVK-Bau.

Gerade in diesen angespannten wirtschaftlichen Zeiten können diese Vorteile der nicht anfallenden Zusatzkosten entscheidend für die Auftragsvergabe sein. Viele kleinere bzw. mittlere Betriebe können wegen des Kostendrucks keine weiteren Mitarbeiter einstellen und arbeiten lieber mit Subunternehmern zusammen die alleine arbeiten und dadurch keine Beiträge entrichten müssen und somit billiger anbieten können.

Hier wirken sich die Versprechen der Politik mehr Arbeitsplätze zu schaffen kontraproduktiv aus, weil den Betrieben durch die hohen Zusatzbeiträgen keine Möglichkeit gegeben ist, weitere Mitarbeiter zu beschäftigen oder sie beschäftigen die Mitarbeiter nur befristet.

Gäbe es die ZVK mit hohen Beiträgen nicht, könnten bestimmt mehrere 100.000 Menschen wieder einen Arbeitsplatz bekommen. Dies wird in vielen Gesprächen mit Unternehmen immer wieder bestätigt.

Zudem werden Baubetriebe ruiniert, weil sie 4 Jahre rückwirkend Beiträge entrichten müssen, weil sie von der Existenz der ZVK nichts wussten, aber die Summen auf einmal bezahlen müssen. Die ZVK lässt sich nicht auf Ratenzahlung ein, was selbst das Finanzamt zulässt. Dies führt wiederum dazu, das die Betriebe in die Insolvenz gehen und Arbeitsplätze verloren gehen oder Arbeitsplätze abgebaut werden. Familien verlieren ihr Einkommen Inhaber verlieren neben den Einkünften auch noch ihr gesamtes Vermögen. Die Frechheit ist die, das die ZVK den Betrieben rät einen Kredit aufzunehmen, damit die ZVK zum ihren Geld kommt.

Andererseits wird die Schwarzarbeit in diesem Bereich besonders gefördert, weil die Ehrlichen wieder die Dummen sind, weil sie die hohen Beiträge zahlen und die anderen nicht. Außerdem werden vermehrt osteuropäische Betriebe als Subunternehmer genommen, weil diese sich nicht auskennen und am Ende des Auftrages wird ein Teil der Rechnung zurück behalten, weil ja die Sokabau Beiträge kommen könnten (Bürgenhaftung). Diese Unternehmen haben kein Kenntnis, wie sie sich dagegen wehren können und oft nicht das Geld einen Anwalt einzuschalten, um an ihr Geld zu kommen.

Drucken E-Mail